Logo Praxis Frank Margulies - Psychotherapie Zürich Fachpsychologe für Psychotherapie - Psychotherapeuten FSP

Praxis für Psychotherapie und Paartherapie

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Offenheit und Methodenintegration durch personzentrierte Gesprächspychotherapie

Meine Arbeitsweise ist gekennzeichnet durch grosse Offenheit gegenüber allen hilfreichen Ansätzen und Mitteln, insbesondere gegenüber der Verhaltenstherapie und gewissen systemischen Elementen. Meine Grundausbildung habe ich als personzentrierter Gesprächspsychotherapeut gemacht. Deren Grundhaltungen gegenüber der hilfesuchenden Person sind für mich massgebend geblieben.

Die Personzentrierte Psychotherapie (im deutschsprachigen Raum auch "Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers" genannt) eignet sich für die Behandlung von einem sehr breiten Spektrum von Problemen und Störungen. Sie ist auch für verschiedene Settings geeignet: Einzeltherapie, Paartherapie, Gruppentherapie, Familientherapie. Sie stellt die therapeutische Beziehung zwischen dem Klienten und dem Therapeuten ins Zentrum und hat die grossartige Fähigkeit, Mittel und Ansätze aus verschiedensten Richtungen einzubeziehen. Ich beziehe dabei bevorzugt emotionsfokussierte Methoden ein. Entscheidend ist aber immer die Person und deren Bedürfnisse.

Die Personzentrierte therapeutische Beziehung

Die Beziehung ist von drei Grundhaltungen geprägt, welche eine grosse Vielfalt von therapeutischen Interaktionen hervorbringen können:

  • Bedingungslose Wertschätzung: Der Klient wird so angenommen, wie er sich dem Therapeuten zu erkennen geben möchte.
  • Personzentrierte Empathie: Die Welt der Klientin wird mit ihren Augen gesehen. Dieses Nachvollziehen wird durch den Therapeuten auf hilfreiche Weise kommuniziert. Dadurch entsteht das therapeutische Begleiten, welches das Gewahrwerden von verzerrt oder gar nicht wahrgenommenen Erlebnisinhalten erleichtert oder erst ermöglicht.
  • Echtheit des Therapeuten bedeutet die Möglichkeit von konstruktiven Auseinandersetzungen. Als Fachperson wie auch als Mensch ist die kommunizierte Echtheit, die sich in den Dienst des Rat- und Hilfesuchenden stellt, ein Mittel zum therapeutischen Fortschritt.

Experienzielle und emotionsfokussierte Psychotherapie EFT (L. Greenberg - G. Gendlin)

Emotionsfokussierte Methoden können psychisches Problemerleben durch spezifische Bearbeitungsangebote besser wahrnehmbar und dadurch veränderbar machen (Wahrnehmen und Ausdrücken von Kernemotionen). Dabei wird darauf geachtet, welche Herangehensweise der Klient beim Wahrnehmen seiner Emotionen hat. Aufgrund bestimmter Hinweise der Verarbeitung (markers of emotional processesing) können Bearbeitungsangebote im Sinne der EFT gemacht werden. Die Methoden erleichtern das Gewahrwerden von psychisch bedeutsamen Funktions- und Daseinsweisen. Sie können so beispielsweise ermöglichen, Konflikte, innere Anspannungen, unerledigtes Erleben mit wichtigen Bezugspersonen, intensiv-überwältigende oder umgekehrt stark kontrollierte Emotionen zu verstehen und zu verändern. Diese emotionalen Veränderungen erleichtern den konstruktiveren Umgang mit sich selbst. Es wird so versucht, zu vertieftem und aktualisiertem Selbstverständnis sowie zu neuen Handlungstendenzen zu verhelfen. Körperlich-somatische Empfindungen zum Problemerleben spielen eine wichtige Rolle in der Behandlung und werden in der Regel personzentriert fokussiert (nach Gendlin). 

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